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Verkaufszyklen verkürzen: Wie Wiener B2B-Dienstleister das "Schau ma mal" beenden
Es ist ein klassisches Szenario im Wiener Geschäftsleben: Sie hatten ein hervorragendes Erstgespräch in einem schönen Büro im 1. Bezirk. Der Melange war gut, die Stimmung entspannt, und Ihr Gegenüber nickte bei jedem Ihrer Argumente zustimmend. Sie verlassen das Gebäude mit dem sicheren Gefühl: "Der Auftrag ist so gut wie in der Tasche." Doch dann passiert – nichts. Wochen vergehen. Auf Ihre freundlichen Nachfass-Mails erhalten Sie Antworten wie "Wir müssen das noch intern abstimmen" oder das berüchtigte österreichische "Schau ma mal".
Willkommen in der Realität langer Verkaufszyklen. Während in anderen Märkten ein "Nein" oft schnell kommt, stirbt der Vertriebserfolg in Wien oft den langsamen Tod der Unentschlossenheit. Doch Zeit ist der größte Feind jedes Deals. Je länger ein Angebot liegt, desto unwahrscheinlicher wird der Abschluss. In diesem Artikel analysieren wir, warum B2B-Entscheidungen in unserer Region oft unnötig lange dauern und mit welchen strategischen Hebeln Sie diese Zyklen drastisch verkürzen können.
Wichtige Erkenntnisse des Beitrags:
- Warum die österreichische Harmoniebedürftigkeit Ihren Sales Cycle verlängert.
- Wie Sie durch radikale Qualifizierung "falsche Hoffnungen" frühzeitig eliminieren.
- Die Implementierung eines "Mutual Action Plans" (Gemeinsamer Fahrplan) zur Verbindlichkeit.
- Strategien, um das Buying Center zu durchdringen und echte Entscheider zu erreichen.
- Warum ein kürzerer Verkaufszyklus oft wichtiger ist als eine höhere Abschlussquote.
Das Phänomen der österreichischen Unverbindlichkeit
Um ein Problem zu lösen, müssen wir es verstehen. In Österreich, und speziell in Wien, ist die Geschäftskultur stark von Beziehungen und Hierarchien geprägt. Man möchte niemanden vor den Kopf stoßen. Ein direktes "Nein" wird oft als unhöflich empfunden. Das Resultat für den Vertrieb ist verheerend: Die Pipeline füllt sich mit "Vielleicht"-Kunden, die Ressourcen binden, aber nie kaufen werden.
Ein langer Verkaufszyklus ist oft kein Zeichen für ein komplexes Produkt, sondern für einen Mangel an Führung im Verkaufsprozess. Viele Vertriebler überlassen das Tempo dem Kunden. Doch der Kunde hat selten Eile – Sie schon. Wer hier nicht proaktiv steuert, verliert sich im administrativen Limbo der Wiener Großraumbüros.
Strategie 1: Radikale Qualifizierung am Anfang
Der effektivste Weg, den Verkaufszyklus zu verkürzen, beginnt ironischerweise damit, ihn für viele Interessenten sofort zu beenden. Viele Vertriebsteams haben Angst, Leads auszusortieren, weil die Pipeline dünn aussieht. Doch ein Lead, der sich erst nach sechs Monaten als unpassend herausstellt, ist teurer als gar kein Lead.
Stellen Sie im Erstgespräch sofort die harten Fragen. Warten Sie nicht bis zum dritten Meeting, um über Budget und Zeitrahmen zu sprechen. Eine Technik, die wir bei Freissling & Partners immer wieder predigen, ist die "Upfront Contract"-Methode:
"Herr Kunde, am Ende unseres heutigen Gesprächs werden wir beide wissen, ob eine Zusammenarbeit Sinn macht. Wenn nicht, ist es für mich völlig okay, wenn Sie mir das direkt sagen. Und erlauben Sie mir, dass ich Ihnen ebenfalls offen sage, wenn ich glaube, dass wir nicht die richtige Lösung für Sie sind. Einverstanden?"
Dies schafft eine Atmosphäre der Offenheit auf Augenhöhe und durchbricht die typische Wiener Höflichkeitsfloskel.
Strategie 2: Der "Mutual Action Plan" (MAP)
Nichts beschleunigt einen Prozess mehr als ein gemeinsam definierter Fahrplan. Wenn Sie komplexe B2B-Dienstleistungen oder Software verkaufen, ist der Kunde oft überfordert. Er weiß gar nicht, welche internen Schritte (Legal, IT-Security, Betriebsrat) notwendig sind, um Sie zu beauftragen.
Hier kommen Sie ins Spiel. Erarbeiten Sie nach der Präsentation Ihrer Lösung einen "Mutual Action Plan". Das ist kein einseitiger Wunschzettel, sondern ein verbindliches Dokument:
- Schritt 1: Technische Prüfung (Bis Datum X)
- Schritt 2: Juristischer Review (Bis Datum Y)
- Schritt 3: Entscheidungstermin Geschäftsführung (Bis Datum Z)
- Schritt 4: Geplanter Go-Live (Ziel-Datum)
Fragen Sie den Kunden: "Wenn wir am 1. September live gehen wollen, müssen wir den Vertrag bis zum 15. August unterzeichnet haben, damit wir das Onboarding schaffen. Ist das in Ihrem Haus realistisch?" Wenn der Kunde hier zögert, wissen Sie sofort, dass das Datum fiktiv ist. Sie haben die Wahrheit ans Licht gebracht und können den Prozess neu justieren, statt blind zu hoffen.
Strategie 3: Multi-Threading – Raus aus der "Coach"-Falle
Ein häufiger Grund für stagnierende Deals ist, dass Sie nur mit einer Person sprechen. Oft ist das ein engagierter Projektleiter, der Ihr Produkt liebt. Wir nennen diese Person den "Coach". Das Problem: Der Coach kann nicht unterschreiben. Er muss intern verkaufen.
In wiener KMUs und Konzernen sind Entscheidungen selten einsame Beschlüsse. Wenn Ihr Kontakt krank wird, auf Urlaub geht oder das Unternehmen verlässt, steht Ihr Deal still. Das nennt man "Single Point of Failure".
Um Zyklen zu verkürzen, müssen Sie "Multi-Threading" betreiben. Versuchen Sie frühzeitig, andere Stakeholder einzubinden.
"Wer außer Ihnen muss noch von dieser Lösung überzeugt sein, damit das Projekt fliegt?" oder "Üblicherweise wollen IT-Leiter bei diesem Punkt mitreden. Sollen wir ihn zum nächsten Call dazuholen?"
Je mehr Anknüpfungspunkte Sie im Unternehmen haben, desto stabiler und schneller läuft der Prozess. Wenn die Geschäftsführung involviert ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Projekt im Sand verläuft, dramatisch.
Strategie 4: Die Angst vor den Kosten durch die Angst vor dem Status Quo ersetzen
Warum zögern Kunden? Meistens nicht, weil Ihr Preis zu hoch ist, sondern weil die Veränderung risikobehaftet wirkt. "Never change a running system" ist in Österreich ein ungeschriebenes Gesetz. Ihr Job ist es, dem Kunden zu zeigen, dass das Nicht-Handeln teurer ist als Ihre Dienstleistung.
Berechnen Sie die "Cost of Inaction" (Kosten des Nichtstuns).
Wenn Ihre Lösung dem Kunden 10.000 Euro pro Monat einspart, dann kostet ihn jeder Monat, den er mit "Schau ma mal" verbringt, real 10.000 Euro. Konfrontieren Sie ihn damit freundlich, aber bestimmt:
"Wir können gerne noch zwei Monate warten. Aber sind wir uns einig, dass Sie dadurch in diesen zwei Monaten weiterhin 20.000 Euro an Effizienzverlusten haben, wie wir vorhin berechnet haben?"
Plötzlich wird Zeit zu Geld. Und Geld ist eine Sprache, die auch der zögerlichste Wiener Controller versteht. Sehen Sie dazu auch unsere Resultate bei anderen Kundenstimmen, die diesen Schritt gewagt haben.
Strategie 5: Frequenz und Taktung erhöhen
Ein banaler, aber oft ignorierter Punkt: Wie viel Zeit vergeht zwischen Ihren Schritten? Wenn Sie am Dienstag ein Meeting haben und das Angebot erst am darauffolgenden Montag schicken, haben Sie Momentum verloren. Geschwindigkeit signalisiert Kompetenz.
Vereinbaren Sie den nächsten Termin immer noch während des laufenden Termins. Beenden Sie kein Gespräch mit "Wir melden uns", sondern mit "Lassen Sie uns gleich in den Kalender schauen, wann wir die offenen Punkte besprechen". Wer den Kalender kontrolliert, kontrolliert den Umsatz.
Fazit: Geschwindigkeit ist eine Entscheidung
Lange Verkaufszyklen sind kein Naturgesetz des Wiener Marktes. Sie sind oft das Resultat von fehlender Verbindlichkeit, Angst vor direkten Fragen und mangelnder Führung durch den Verkäufer. Indem Sie den Prozess proaktiv steuern, Stakeholder früh einbinden und die Kosten des Wartens klar benennen, können Sie Ihre "Time-to-Close" signifikant reduzieren.
Warten Sie nicht darauf, dass der Kunde kauft. Helfen Sie ihm, eine Entscheidung zu treffen. Denn am Ende des Tages ist auch im gemütlichen Wien ein schneller Abschluss für beide Seiten die beste Lösung. Möchten Sie analysieren, wo Ihre Deals stecken bleiben? Dann lassen Sie uns sprechen und besuchen Sie unsere Homepage für mehr Informationen.
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Warum dauern B2B-Entscheidungen in Wien oft länger?
Dies liegt oft an einer kulturell bedingten Hierarchieorientierung und Sicherheitsbedürfnis. Entscheidungen werden oft im Konsens getroffen oder so lange wie möglich aufgeschoben, um Risiken zu vermeiden.
Was ist ein "Mutual Action Plan"?
Ein gegenseitiger Maßnahmenplan, der chronologisch alle Schritte vom Erstgespräch bis zum erfolgreichen Go-Live auflistet. Er wird gemeinsam mit dem Kunden erstellt, um Verbindlichkeit für beide Seiten zu schaffen.
Wie gehe ich damit um, wenn ein Kunde mich hinhält ("Ghosting")?
Nutzen Sie die "Break-up Email". Schreiben Sie eine höfliche Nachricht, in der Sie vermuten, dass das Projekt aktuell keine Priorität hat und Sie die Akte schließen werden. Das löst oft eine Reaktion aus, da niemand gerne etwas "verliert".
Sollte ich Rabatte anbieten, um den Abschluss zu beschleunigen?
Vorsicht. Rabatte als Beschleuniger funktionieren nur, wenn der Kunde bereits kaufen will, aber noch einen kleinen Schubs braucht. Wenn der Kunde noch nicht vom Wert überzeugt ist, zerstört ein Rabatt nur Ihre Marge, ohne den Prozess zu beschleunigen.
Wie hilft ein CRM bei der Verkürzung der Zyklen?
Ein sauberes CRM zeigt Ihnen genau, wo ein Deal steht und wie lange er schon in einer Phase verharrt ("Stage Duration"). Ohne diese Daten fliegen Sie blind. Es erinnert Sie zudem an Follow-ups, damit kein Momentum verloren geht.


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