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Schluss mit der Schrotflinte: Warum präzises Targeting in Wien mehr Neukunden bringt als 100 blinde Cold Calls
Es ist ein verregneter Dienstagvormittag in einem Büro im ersten Wiener Gemeindebezirk. Ein motivierter Junior-Sales-Manager sitzt vor einer Excel-Liste mit 500 Kontakten. Er hat sich vorgenommen, heute die Welt zu erobern. Drei Stunden später ist die Motivation am Boden. Von 40 Wählversuchen waren 15 Nummern nicht mehr vergeben, 10 Ansprechpartner hatten das Unternehmen längst verlassen und die wenigen, die er erreichte, passten überhaupt nicht zum Angebot. Kommt Ihnen das bekannt vor?
Viele Geschäftsführer und Vertriebsleiter in Österreich unterliegen immer noch einem fatalen Irrtum: Sie glauben, Vertrieb sei ein reines Zahlenspiel. "Einfach mehr anrufen", lautet die Devise. Doch in einem überschaubaren Markt wie Wien ist diese "Schrotflinten-Taktik" nicht nur ineffizient, sie ist gefährlich. Wer wahllos Leads verbrennt, ruiniert sich seinen Ruf schneller, als man "Einwandbehandlung" sagen kann. Der Schlüssel liegt nicht in der Frequenz der Anrufe, sondern in der chirurgischen Präzision der Vorbereitung.
Wichtige Erkenntnisse dieses Beitrags:
- Warum die Qualität Ihrer Lead-Liste wichtiger ist als das Talent Ihrer Verkäufer.
- Wie Sie ein "Ideal Customer Profile" (ICP) für den österreichischen Markt erstellen.
- Weshalb blindes Abtelefonieren von gekauften Adressen in Wien Geldverbrennung ist.
- Die Rolle von "Trigger Events" bei der Identifikation kaufbereiter Kunden.
- Wie Sie durch Recherche die Erfolgsquote Ihrer Kaltakquise verdoppeln.
Der Mythos der "vollen Pipeline": Warum Masse nicht Klasse ist
In vielen Beratungsgesprächen hören wir oft den Satz: "Wir haben genug Leads, wir müssen sie nur anrufen." Ein Blick in das CRM-System offenbart dann oft das Grauen: Datenfriedhöfe aus dem Jahr 2019, gemischte Branchen ohne klaren Fokus und Ansprechpartner, die schon längst in Pension sind. Das Problem ist hier nicht die fehlende Aktivität des Vertriebsteams, sondern die fehlende Strategie bei der Zielgruppenauswahl.
Besonders in Wien, wo die B2B-Welt oft kleiner ist, als man denkt, spricht sich unprofessionelles Vorgehen herum. Wenn Ihr Vertriebsteam bei einem Unternehmen anruft, das absolut keinen Bedarf hat oder operativ gar nicht in der Lage ist, Ihre Dienstleistung zu nutzen, wirken Sie nicht hartnäckig, sondern inkompetent. Unsere Lösung bei Freissling & Partners setzt genau hier an: Bevor der erste Hörer abgenommen wird, muss klar sein, warum wir genau dieses Unternehmen anrufen.
Effiziente Neukundengewinnung beginnt am Schreibtisch bei der Recherche, nicht am Telefon. Die Zeit, die Sie in die Qualifizierung Ihrer Leads investieren, sparen Sie sich später dreifach bei unnötigen Anwahlversuchen und frustrierenden "Kein Interesse"-Gesprächen. Ein gut recherchierter Lead ist wie ein Elfmeter ohne Tormann – man muss den Ball nur noch versenken.
Das Ideal Customer Profile (ICP): Wen suchen wir eigentlich?
Bevor Sie eine Liste erstellen oder kaufen, müssen Sie Ihr Ideal Customer Profile (ICP) definieren. Und damit meinen wir nicht "KMU in Österreich". Das ist keine Zielgruppe, das ist die gelbe Seite des Telefonbuchs. Ein ICP beschreibt das Unternehmen, das den größten Nutzen aus Ihrem Angebot zieht, den kürzesten Verkaufszyklus hat und bereit ist, Ihren Preis zu zahlen.
Für den Wiener Markt sollten Sie folgende Dimensionen prüfen:
- Firmografische Daten: Branche, Unternehmensgröße (Umsatz/Mitarbeiter), Standort. Ein Start-up in 1070 Wien tickt anders als ein Traditionsbetrieb in Liesing.
- Technografische Daten: Welche Software nutzen die Unternehmen bereits? Wenn Sie eine Salesforce-Integration verkaufen, macht es keinen Sinn, SAP-Nutzer anzurufen.
- Situative Faktoren: Gibt es gerade Wachstumsschmerzen? Wurde eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen?
Wenn Sie diese Hausaufgaben nicht machen, schicken Sie Ihr Vertriebsteam in einen Kampf, den es nicht gewinnen kann. Eine präzise Definition hilft auch dabei, die richtigen Ansprechpartner zu identifizieren. In Wien sind Hierarchien oft noch traditioneller geprägt als in Berlin oder London. Zu wissen, ob man den "Leiter Einkauf" oder den "Geschäftsführer" braucht, ist essenziell.
Trigger Events: Der perfekte Zeitpunkt für den Anruf
Selbst der perfekte Kunde kauft nicht, wenn der Zeitpunkt falsch ist. Hier kommen sogenannte "Trigger Events" ins Spiel. Das sind Ereignisse, die eine Kaufwahrscheinlichkeit drastisch erhöhen. Anstatt kalt anzurufen und zu fragen "Brauchen Sie X?", rufen Sie an, weil Sie wissen, dass sich im Unternehmen etwas verändert hat.
Beispiele für starke Trigger Events im österreichischen Mittelstand:
- Führungswechsel: Ein neuer Vertriebsleiter oder CEO bringt oft den Mandat für Veränderung mit. Er hat noch keine "Lieferanten-Altlasten" und ist offen für neue Wege.
- Stellenausschreibungen: Sucht ein Unternehmen händeringend nach drei neuen Sales-Mitarbeitern? Das ist ein Indikator für Wachstum – oder für hohe Fluktuation. Beides sind Ansatzpunkte für Dienstleister.
- Expansion & Umzug: Wer neue Büros bezieht oder Standorte eröffnet, investiert in Infrastruktur, IT und Prozesse.
- Gesetzesänderungen: Neue Compliance-Regeln (wie NIS2 oder ESG) zwingen Unternehmen zum Handeln.
Wenn Sie Ihre Akquise auf solche Signale ausrichten, ist Ihr Anruf keine Störung mehr, sondern eine relevante Lösung für ein akutes Problem. Im Erstgespräch analysieren wir oft, welche Trigger für Ihr spezifisches Angebot relevant sind, um Ihre Trefferquote massiv zu erhöhen.
Die "Österreich-Barriere": Kulturelle Feinheiten in der Recherche
Warum scheitern so viele Skripte und Strategien aus Deutschland oder den USA in Wien? Weil der Markt beziehungsorientierter ist. Die "Hard-Selling"-Methoden funktionieren hier selten. Das bedeutet für Ihre Recherche: Sie müssen Gemeinsamkeiten finden. "Vitamin B" ist in Wien kein Schimpfwort, sondern Währung.
Nutzen Sie LinkedIn und das Firmenbuch nicht nur für Daten, sondern für den Kontext. Haben Sie gemeinsame Kontakte? Waren Sie auf derselben Universität? Gibt es Referenzkunden aus demselben Bezirk oder derselben Nische? Ein Satz wie "Wir arbeiten bereits erfolgreich mit [bekannter Konkurrent/Nachbar] im 23. Bezirk zusammen" öffnet in Wien mehr Türen als jedes ausgefeilte Nutzenversprechen.
Dies erfordert jedoch, dass Ihre Datenbasis sauber ist. Gekaufte Listen bieten diesen Kontext nicht. Sie liefern Ihnen "Max Mustermann", sagen Ihnen aber nicht, dass Herr Mustermann gerade ein neues ERP-System einführt und eigentlich dringend Hilfe bräuchte. Bauen Sie Ihre Listen daher organisch auf oder reichern Sie gekaufte Daten manuell an. Qualität schlägt hier immer Quantität.
Tools vs. Handarbeit: Wie viel Automatisierung ist gut?
Natürlich leben wir im Zeitalter der KI und Automatisierung. Tools wie Sales Navigator, Apollo oder diverse Scraper können helfen, Listen zu erstellen. Aber Vorsicht: Die Datenqualität für Österreich ist in internationalen Tools oft mangelhaft. Telefonnummern sind oft Zentrale-Nummern, E-Mails generisch (info@...).
Die beste Strategie für KMU in Wien ist ein Hybrid-Ansatz:
- Nutzen Sie Tools für die grobe Selektion (Branche, Größe).
- Lassen Sie einen SDR (Sales Development Representative) oder eine Assistenz die Daten verifizieren (Website checken, Impressum prüfen, LinkedIn-Profil des Entscheiders ansehen).
- Identifizieren Sie einen persönlichen Aufhänger (Trigger).
Erst wenn diese drei Schritte erfolgt sind, darf der Lead in die aktive Anrufliste. Das klingt nach viel Aufwand? Rechnen Sie dagegen die Kosten eines Vertriebsmitarbeiters, der 8 Stunden lang tote Nummern wählt oder von Gatekeepern abgewimmelt wird, weil er den Namen des Entscheiders nicht kennt. Unsere Kundenstimmen bestätigen immer wieder: Weniger Anrufe mit besserer Vorbereitung führen zu signifikant mehr Abschlüssen.
Die psychologische Komponente: Schutz Ihres Teams
Ein oft unterschätzter Aspekt von schlechtem Targeting ist die Demotivation des Vertriebsteams. Nichts brennt einen Verkäufer schneller aus als ständige Ablehnung, die auf schlechter Datenqualität basiert. Wenn ein Mitarbeiter zehnmal hintereinander hört "Da sind Sie hier falsch" oder "Den gibt es hier nicht mehr", sinkt die Energie für den elften Anruf – der vielleicht der Jackpot gewesen wäre.
Gute Listen geben Sicherheit. Wenn ich weiß, dass das Unternehmen genau in mein Raster fällt und Bedarf haben muss (aufgrund der Trigger-Events), gehe ich mit einer ganz anderen Überzeugung in das Gespräch. Ich trete nicht als Bittsteller auf, sondern als Experte auf Augenhöhe. Diese Haltung ist am Telefon hörbar. Selbstvertrauen verkauft. Und Selbstvertrauen kommt aus Kompetenz und Vorbereitung.
Es ist Führungsaufgabe, diese Basis zu schaffen. Wer seinem Team einfach ein Telefonbuch hinwirft und "Viel Glück" wünscht, betreibt keinen Vertrieb, sondern Glücksspiel. Und im Casino gewinnt am Ende immer die Bank – im Vertrieb gewinnt der Vorbereitete.
Fazit: Präzision ist der neue Umsatzbeschleuniger
Der Markt in Wien und Österreich ist begrenzt. Wir können es uns nicht leisten, potenzielle Kunden durch schlechte Ansprache zu "verbrennen". Die Zeit der Schrotflinte ist vorbei. Wer heute im B2B-Vertrieb erfolgreich sein will, muss wie ein Scharfschütze agieren: Das Ziel genau kennen, die Umgebung analysieren, den richtigen Moment abwarten und dann präzise handeln.
Investieren Sie Zeit in die Definition Ihres Ideal Customer Profiles. Säubern Sie Ihre Datenbanken. Recherchieren Sie Trigger Events. Wenn Sie diese Hausaufgaben machen, wird die Kaltakquise plötzlich nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als mächtigstes Werkzeug für Ihr Wachstum wahrgenommen. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie diesen Prozess in Ihrem Unternehmen implementieren, lade ich Sie ein, mehr über unsere Arbeitsweise bei Freissling & Partners zu erfahren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sollte ich Adresslisten kaufen oder selbst aufbauen?
Gekaufte Listen sind oft ein guter Startpunkt für die breite Masse, aber für qualitativ hochwertige B2B-Akquise in Wien meist zu ungenau. Wir empfehlen, gekaufte Rohdaten immer manuell zu verifizieren und mit individuellen Informationen (Trigger Events, direkte Durchwahlen) anzureichern, bevor angerufen wird.
Wie viele Leads braucht ein Verkäufer pro Tag?
Das hängt stark von der Qualität ab. Bei "kalten" Listen ohne Vorbereitung sind oft 60-80 Anrufe nötig, um Ergebnisse zu sehen. Bei hochqualifizierten Listen mit Trigger-Events können schon 20-30 gezielte Gespräche deutlich mehr Umsatz bringen. Qualität schlägt Quantität.
Ist Kaltakquise in Österreich überhaupt noch erlaubt?
Im B2B-Bereich ist die telefonische Kontaktaufnahme unter bestimmten Voraussetzungen (mutmaßliches Interesse) gängige Praxis. Wichtig ist, dass Sie nicht privat anrufen (B2C ist streng reguliert) und dass Ihr Angebot für das angerufene Unternehmen eine klare Relevanz hat. Genau deshalb ist das Targeting so wichtig – es sichert Sie auch rechtlich besser ab, da Sie das "berechtigte Interesse" argumentieren können.
Wie definiere ich mein ICP, wenn ich mehrere Zielgruppen habe?
Fokussieren Sie sich. Starten Sie mit der Zielgruppe, die am profitabelsten ist und am schnellsten abschließt. Erstellen Sie für diese ein dediziertes ICP. Wenn dieser Prozess läuft, nehmen Sie sich die nächste Gruppe vor. "Alle" anzusprechen bedeutet, niemanden richtig zu erreichen.
Welche Rolle spielt LinkedIn bei der Recherche?
LinkedIn ist für die B2B-Recherche in Österreich mittlerweile unverzichtbar. Es verrät Ihnen nicht nur die aktuellen Positionen der Entscheider, sondern gibt auch Hinweise auf die Unternehmenskultur, aktuelle Projekte und Interessen. Nutzen Sie diese Informationen, um im ersten Satz des Telefonats sofort eine Beziehung aufzubauen.


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