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Die Wahrheit hinter dem "Nein": Wie Wiener B2B-Unternehmen durch strategische Fehleranalyse ihre Abschlussquote verdoppeln
Es ist ein klassisches Szenario im Wiener Geschäftsleben: Sie hatten drei gute Meetings, die Präsentation lief hervorragend, und der potenzielle Kunde nickte an den richtigen Stellen. Man verabschiedet sich mit einem freundlichen "Wir melden uns verlässlich bei Ihnen". Und dann? Schweigen. Oder eine Woche später die höfliche E-Mail: "Wir haben uns intern anders entschieden."
Die meisten Vertriebsteams haken das an diesem Punkt ab. "Preis war zu hoch", heißt es dann im CRM, oder "Wollten eh nicht wirklich kaufen". Genau hier verbrennen Wiener KMUs jedes Jahr Millionen. Denn das höfliche "Nein" ist selten der wahre Grund. Wer hier nicht nachhakt, nicht analysiert und nicht lernt, ist dazu verdammt, denselben Fehler beim nächsten Lead zu wiederholen.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, warum eine professionelle Lost-Order-Analyse eines der mächtigsten, aber am wenigsten genutzten Werkzeuge in der österreichischen Vertriebslandschaft ist – und wie Sie damit Ihren Umsatz strategisch skalieren.
Wichtige Erkenntnisse dieses Beitrags:
- Warum die österreichische Höflichkeit ("Wiener Schmäh") oft den wahren Ablehnungsgrund verschleiert.
- Wie Sie durch ein strukturiertes "Exit-Gespräch" wertvolle Marktdaten gewinnen.
- Warum "zu teuer" in 90% der Fälle eine Ausrede für fehlenden Wert ist.
- Wie Sie Erkenntnisse aus verlorenen Deals direkt in Ihre Vertriebsstrategie einspeisen.
Das Schweigen der Entscheider: Ein kulturelles Problem
In Wien und weiten Teilen Österreichs ist die Geschäftskultur von einer gewissen Harmoniebedürftigkeit geprägt. Man sagt ungern direkt "Ihr Produkt taugt uns nicht" oder "Der Verkäufer war unsympathisch". Stattdessen flüchtet man sich in Floskeln. "Budget gestrichen", "Verschoben auf nächstes Jahr", "Interne Umstrukturierung".
Für Vertriebsleiter ist das ein Albtraum. Ohne die wahre Ursache zu kennen, stochern Sie im Nebel. Sie optimieren vielleicht am Preis, obwohl das Problem in der technischen Umsetzung lag. Oder Sie schulen Produktdetails, obwohl Ihr Team an der zwischenmenschlichen Ebene scheitert. Wer hier nicht tiefer gräbt, betreibt Glücksspiel, keinen Vertrieb.
Die Lost-Order-Analyse: Ihr ungenutzter Datenschatz
Eine Lost-Order-Analyse (oder Win-Loss-Analyse) ist der systematische Prozess, herauszufinden, warum ein Deal nicht zustande kam. Es geht hierbei explizit nicht darum, den Kunden doch noch zu überreden (das wäre Einwandbehandlung), sondern darum, für die Zukunft zu lernen. Es ist ein strategisches Instrument der Qualitätssicherung.
Viele Unternehmen scheuen diesen Schritt. Es tut weh, sich mit dem Scheitern zu beschäftigen. Das Ego der Top-Performer leidet. Doch genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer bereit ist, den Finger in die Wunde zu legen, wird langfristig den Markt dominieren.
Schritt 1: Der Anruf nach dem "Nein"
Wenn die Absage kommt, ist der natürliche Reflex: Schnell auflegen, Wunden lecken, weiter zum nächsten. Stoppen Sie hier. Atmen Sie durch. Und greifen Sie zum Hörer. Eine E-Mail reicht hier nicht, denn in einer E-Mail kann man sich wieder hinter Floskeln verstecken.
Der Schlüssel liegt in der Tonalität. Sie wollen nicht "lästig" sein, sondern professionell wirken. Ein mögliches Skript für den Wiener Markt:
"Herr Müller, danke für die ehrliche Rückmeldung. Dass wir diesmal nicht zusammenkommen, akzeptieren wir natürlich vollkommen. Mir geht es jetzt gar nicht mehr darum, Sie umzustimmen. Aber da wir uns als Unternehmen ständig verbessern wollen: Gab es einen spezifischen Punkt, an dem wir Sie verloren haben? War es eher die technische Lösung oder haben wir den wirtschaftlichen Nutzen nicht klar genug dargestellt?"
Sie geben dem Gegenüber die "Erlaubnis", ehrlich zu sein, indem Sie den Verkaufsdruck komplett rausnehmen. Oft hören Sie dann Sätze wie: "Na ja, wenn Sie so direkt fragen – eigentlich war uns die Implementierungszeit zu lang." Bingo. Das ist eine Information, mit der Sie arbeiten können.
Muster erkennen statt Einzelfälle beweinen
Ein einzelner verlorener Deal ist Pech. Zehn verlorene Deals aus demselben Grund sind ein Muster. Und Muster weisen auf systemische Fehler hin. Genau hier setzen wir an, wenn wir Unternehmen dabei helfen, eine strukturierte Vertriebslösung zu implementieren.
Sammeln Sie die ehrlichen Rückmeldungen in Ihrem CRM. Erstellen Sie Kategorien:
- Feature-Fit: Das Produkt konnte eine essentielle Anforderung nicht erfüllen.
- Vertrauen: Der Kunde glaubte nicht an das Versprechen (oft ein Problem fehlender Referenzen – ein Blick auf unsere Kundenstimmen zeigt, wie wichtig Social Proof ist).
- Timing: Der Bedarf war da, aber nicht die Dringlichkeit.
- Champion-Verlust: Ihr interner Fürsprecher hatte nicht genug Macht im Buying Center.
- Preis/Wert: Der Klassiker.
Der Mythos "Zu teuer"
Lassen Sie uns kurz beim Preis verweilen. In Wien wird extrem gern über den Preis gejambert. Wenn Sie in der Analyse hören "Sie waren zu teuer", bedeutet das in der Übersetzung fast immer: "Ich habe nicht verstanden, warum Sie diesen Preis wert sind."
Wenn Sie Deals primär über den Preis verlieren, haben Sie kein Pricing-Problem, sondern ein Value-Selling-Problem. Ihr Vertriebsteam schafft es nicht, den ROI (Return on Investment) glaubhaft zu machen. Anstatt Rabatte zu geben, müssen Sie an der Argumentation arbeiten. Eine externe Perspektive hilft hier oft Wunder – nutzen Sie dafür gerne die Möglichkeit, sich eine kostenlose Potenzial-Analyse zu sichern, um genau diese Lücken in der Argumentation aufzudecken.
Die strategische Konsequenz: Prozessanpassung
Die Erkenntnisse aus der Lost-Order-Analyse sind nutzlos, wenn sie nicht in Handlungen übersetzt werden. Hier sind drei Bereiche, die Sie anpassen müssen:
1. Qualifizierung am Anfang (Pipeline-Hygiene)
Oft zeigt die Analyse, dass der Deal schon am ersten Tag verloren war. Der Kunde passte gar nicht ins Ideal Customer Profile (ICP), aber der Verkäufer wollte die Pipeline füllen ("Hoffnungs-Pipeline"). Wenn Sie merken, dass Sie 80% der Deals gegen einen bestimmten Mitbewerber verlieren, weil dieser ein Billig-Segment bedient, das Sie gar nicht wollen: Qualifizieren Sie diese Leads früher raus! Das spart Zeit für die gewinnbaren Deals.
2. Content und Sales Enablement
Verlieren Sie Deals, weil das "Gremium" (die Geschäftsführung, der Aufsichtsrat) am Ende Veto einlegt? Dann fehlt Ihrem Ansprechpartner das Material, um intern für Sie zu verkaufen. Erstellen Sie "Decision Papers", ROI-Rechner oder Case Studies speziell für die C-Level-Ebene, nicht nur für den Anwender.
3. Training und Coaching
Wenn die Analyse zeigt, dass Deals oft nach der Demo-Phase abbrechen, liegt es meist an der Präsentationskompetenz. Hier hilft kein neues CRM-Tool, sondern nur Training am lebenden Objekt. Das ist genau der Ansatz, den wir bei Freissling & Partners verfolgen: Weg von der Theorie, hin zur Praxis im echten Call.
Kulturwandel: Scheitern als Treibstoff
In vielen österreichischen Traditionsbetrieben wird Fehlerkultur noch klein geschrieben. Wer einen Auftrag verliert, versucht das zu vertuschen oder schönzureden. Als Führungskraft müssen Sie das ändern. Feiern Sie die Erkenntnis aus dem Verlust.
"Danke, dass du herausgefunden hast, warum wir diesen Auftrag an den Wettbewerb verloren haben. Jetzt wissen wir, dass wir unser Onboarding-Modul schärfer positionieren müssen." Das nimmt die Angst und fördert die Ehrlichkeit.
Ein transparenter Umgang mit Verlusten verhindert auch, dass sich Mythen im Team bilden ("Der Markt ist gerade tot", "Im Sommer kauft keiner in Wien"). Daten schlagen Bauchgefühl. Immer.
Fazit: Der Gewinn im Verlust
Niemand verliert gerne. Aber im B2B-Vertrieb ist der Umgang mit dem "Nein" der größte Hebel für zukünftige "Jas". Eine saubere Lost-Order-Analyse verwandelt frustrierende Absagen in einen klaren Handlungsplan. Sie hören auf, Vermutungen anzustellen, und beginnen, auf Basis von Marktrealitäten zu agieren.
Wien mag ein höfliches Pflaster sein, aber im Vertrieb gewinnt am Ende nicht der Höflichste, sondern der Smarteste. Nutzen Sie die Informationen, die Ihre Konkurrenz liegen lässt. Wenn Sie wissen wollen, wo in Ihrem aktuellen Prozess die versteckten Umsatzbremsen liegen, lade ich Sie ein: Lassen Sie uns gemeinsam draufschauen. Nutzen Sie unsere Erfahrung aus über 28 Jahren Vertriebspraxis und vereinbaren Sie einen Termin, um Ihre kostenlose Potenzial-Analyse zu sichern.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum lügen Kunden bei der Absage oft über den wahren Grund?
Meistens ist es keine böse Absicht, sondern Konfliktscheu. Ein "Sie sind zu teuer" ist sozial akzeptierter und schneller gesagt als "Ihr Auftreten war uns zu arrogant" oder "Wir vertrauen Ihrer Firma nicht". Es ist der Weg des geringsten Widerstands.
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Lost-Order-Analyse?
Nicht sofort im Moment der Absage (da sind Emotionen hoch), aber auch nicht Wochen später (da sind Details vergessen). Ein bis zwei Tage nach der Entscheidung ist ideal. Der Staub hat sich gelegt, aber die Erinnerung ist frisch.
Sollte der betroffene Verkäufer das Analyse-Gespräch führen?
Idealerweise nein. Wenn möglich, sollte eine neutrale Person (Teamleiter, Marketing oder ein anderer Kollege) anrufen. Kunden sind ehrlicher zu Dritten, da sie den ursprünglichen Verkäufer nicht persönlich verletzen wollen.
Lohnt sich der Aufwand für jeden kleinen Deal?
Nein. Bei kleinen Tickets (A- oder C-Kunden) reicht eine kurze Kategorisierung im CRM. Aber bei strategisch wichtigen Deals oder großen Volumen sollten Sie immer zum Hörer greifen. Der Erkenntnisgewinn rechtfertigt den Zeitaufwand.
Kann ich durch dieses Gespräch den Kunden zurückgewinnen?
Das ist nicht das primäre Ziel, passiert aber manchmal ("Rebound"). Durch Ihre Professionalität im Umgang mit der Niederlage heben Sie sich positiv ab. Oft heißt es dann: "Wissen Sie was? Wenn das bei Ihnen so professionell läuft, lassen Sie uns doch noch mal über Punkt X sprechen." Betrachten Sie das als Bonus, nicht als Erwartung.


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