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Die Harmonie-Falle: Warum 'Wiener Schmäh' allein im B2B-Vertrieb scheitert
Es ist ein klassisches Szenario in der Wiener Geschäftswelt: Man trifft sich auf einen Melange im Café Landtmann oder im Schwarzenberg. Die Atmosphäre ist entspannt, der "Schmäh" rennt, man versteht sich blendend. Sie sprechen über Gott und die Welt, finden gemeinsame Bekannte und trennen sich mit einem festen Händedruck und dem Versprechen: "Wir melden uns!"
Und dann? Stille. Das Telefon bleibt stumm. Auf E-Mails folgt keine Reaktion. Was ist passiert?
Sie sind in die Harmonie-Falle getappt. In Österreich, und besonders in Wien, wird Höflichkeit oft mit Kaufinteresse verwechselt. Doch im harten B2B-Vertrieb von heute reicht Beziehungspflege allein nicht mehr aus. Wer nur nett ist, wird gemocht – aber nicht beauftragt. In diesem Artikel brechen wir mit dem Tabu der "Gemütlichkeit" im Verkauf und zeigen, warum Sie Ihre Kunden herausfordern müssen, statt ihnen nur nach dem Mund zu reden.
Wichtige Erkenntnisse des Beitrags:
- Warum der klassische "Beziehungs-Verkäufer" (Relationship Builder) in komplexen B2B-Märkten verliert.
- Wie Sie den "Challenger Sale"-Ansatz auf die österreichische Mentalität anpassen.
- Warum Kunden keine Freunde suchen, sondern Experten, die ihnen neue Wege aufzeigen.
- Drei konkrete Schritte, um vom "Bittsteller" zum "Vertrauenspartner" auf Augenhöhe zu werden.
Das Problem: Der "Netzwerker" verkauft nicht, er plaudert
Viele Vertriebsteams in Wien sind voll von hervorragenden Netzwerkern. Sie kennen jeden, sind auf jedem Event präsent und verteilen Visitenkarten wie Konfetti. Das Problem? Netzwerken ist nicht gleich Verkaufen. Ein gutes Netzwerk öffnet Türen, aber es schließt keine Verträge ab.
Das Kernproblem liegt in der Angst vor Konflikten. Wir wollen den potenziellen Kunden nicht verärgern. Wir wollen nicht aufdringlich wirken. Also nicken wir jeden Einwand freundlich ab, schicken brav Unterlagen hinterher und hoffen auf das Beste. Wir nennen das "Kundenorientierung". In Wahrheit ist es oft nur die Angst davor, Führung im Gespräch zu übernehmen.
Besonders im komplexen Bijou-Vertrieb oder bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen kauft der Kunde heute keine "Lösung" mehr – er kauft eine Veränderung. Und Veränderung tut weh. Ein Verkäufer, der nur Harmonie sucht, wird diesen Schmerzpunkt niemals adressieren können.
Der Challenger-Ansatz: Führen statt Folgen
Die größten Verkaufserfolge erzielen heute nicht mehr die "Relationship Builder", die alles tun, um den Kunden glücklich zu machen. Studien (und unsere Erfahrung aus der Praxis) zeigen: Die Gewinner sind die sogenannten "Challenger".
Was macht einen Challenger aus? Er versteht das Geschäft des Kunden oft besser als der Kunde selbst. Er nutzt dieses Wissen nicht, um arrogant zu wirken, sondern um den Kunden zum Nachdenken zu bringen. Er "challenged" (herausfordert) den Status quo.
Ein Beispiel aus der Praxis: Statt zu fragen "Was hält Sie nachts wach?" (eine Frage, die jeder stellt), sagt der Challenger: "Die meisten Geschäftsführer in Ihrer Branche machen sich Sorgen um X, aber basierend auf unserer Analyse sollten Sie sich viel mehr Sorgen um Y machen. Lassen Sie mich erklären, warum."
Merken Sie den Unterschied? Der erste Ansatz ist passiv und reaktiv. Der zweite Ansatz demonstriert sofortige Kompetenz und übernimmt die Führung. Genau diese Art der Gesprächsführung ist Teil unserer 1:1 Verkaufsberatung, in der wir Teams beibringen, diese Dominanz charmant auszuspielen.
Schritt 1: "Teach" – Lehren Sie Ihren Kunden etwas Neues
Kunden in Wien sind anspruchsvoll. Sie können Produktinformationen googeln. Was sie nicht googeln können, sind Einsichten. Um aus der Harmonie-Falle zu entkommen, müssen Sie aufhören, über Ihr Produkt zu sprechen, und anfangen, über das Problem des Kunden zu sprechen – aus einer Perspektive, die er noch nicht kennt.
Das bedeutet: Kommen Sie zum Termin nicht mit einer Firmenpräsentation ("Wir gibt es seit 1995, wir haben tolle Büros..."), sondern mit einer provokanten These.
- Falsch: "Unsere Software hilft Ihnen, effizienter zu arbeiten."
- Richtig: "Wir sehen bei vielen Wiener KMUs, dass sie durch ineffiziente Prozesse jährlich 15% Marge verlieren, ohne es zu merken. Der wahre Kostentreiber ist nicht das Personal, sondern die Schnittstelle zwischen Vertrieb und Buchhaltung."
Jetzt haben Sie die Aufmerksamkeit. Sie haben dem Kunden etwas beigebracht. Sie sind kein Verkäufer mehr, sondern ein Berater auf Augenhöhe.
Schritt 2: "Tailor" – Maßschneiden statt Standard-Pitch
Der "Wiener Schmäh" funktioniert oft nach dem Gießkannenprinzip. Man ist zu allen nett. Aber im modernen Vertrieb müssen Sie Ihre Botschaft radikal auf das Gegenüber zuschneiden. Ein Finanzvorstand interessiert sich nicht für die "User Experience" Ihrer Lösung, sondern für den ROI und die Risikominimierung. Ein Vertriebsleiter interessiert sich nicht für die IT-Infrastruktur, sondern für die Abschlussquote.
Viele Verkäufer machen den Fehler, ihren Standard-Pitch bei jedem Ansprechpartner gleich abzuspulen. Das Ergebnis: Langeweile und das berühmte "Schicken Sie uns mal was zu".
Um das zu verhindern, müssen Sie vor dem Gespräch Ihre Hausaufgaben machen. Wer genau sitzt mir gegenüber? Woran wird diese Person gemessen? Wenn Sie das nicht wissen, ist das Gespräch eigentlich schon gescheitert, bevor es begonnen hat. Unsere Kunden lernen in unseren Trainings, wie man diese Informationen im Vorfeld recherchiert oder ganz gezielt erfragt.
Schritt 3: "Take Control" – Die Führung übernehmen
Hier scheitern die meisten Vertriebler in der DACH-Region. Wir trauen uns nicht, über Geld zu sprechen oder den nächsten Schritt einzufordern. Wir warten darauf, dass der Kunde den Takt vorgibt.
Ein Challenger übernimmt die Kontrolle. Das heißt nicht, dass er aggressiv wird. Es heißt, dass er den Prozess steuert.
Wenn der Kunde sagt: "Das klingt interessant, wir melden uns nächste Woche", antwortet der harmoniebedürftige Verkäufer: "Super, ich freue mich!"
Der Challenger antwortet: "Herr Müller, erfahrungsgemäß kommen nächste Woche operative Themen dazwischen und das Projekt verläuft im Sand. Lassen Sie uns doch jetzt gleich den Kalender zücken und einen 15-Minuten-Slot für kommenden Donnerstag fixieren, um die offenen Fragen zu klären. Passt Ihnen 10 Uhr?"
Das erfordert Mut. Aber genau dieser Mut wird von Entscheidern respektiert. Entscheider wollen geführt werden. Sie suchen Partner, die Sicherheit ausstrahlen, keine Ja-Sager.
Warum "Charmant Provokant" in Wien funktioniert
Nun werden Sie vielleicht einwenden: "Aber Herr Freissling, wir sind hier in Wien. Da kann man nicht so direkt sein wie in Hamburg oder New York."
Das ist ein Irrglaube. Ja, der Ton macht die Musik. Sie können durchaus charmant bleiben, während Sie Klartext reden. Wir nennen das "Samthandschuhe über Eisenfäusten". Seien Sie in der Form höflich, aber in der Sache hartnäckig und klar.
Die Wiener Unternehmer sind oft müde von den immer gleichen, aalglatten Verkaufsgesprächen. Wenn jemand kommt, der Tacheles redet, der Probleme benennt und der sich nicht mit vagen Aussagen abspeisen lässt, fällt das positiv auf. Es signalisiert Kompetenz.
Schauen Sie sich unsere Erfolgsgeschichten an: Viele unserer Kunden hatten anfangs Sorge, zu "pushy" zu wirken. Doch sobald sie gelernt haben, diese direkte Art authentisch rüberzubringen, stiegen die Abschlussquoten signifikant.
Praxistipp: Die 60-Tage-Challenge
Versuchen Sie in den nächsten 60 Tagen Folgendes: Streichen Sie das Ziel "Gemocht werden" aus Ihrem Kopf. Setzen Sie stattdessen das Ziel "Respektiert werden".
- Hinterfragen Sie im nächsten Gespräch freundlich eine Aussage des Kunden ("Warum machen Sie das eigentlich so? Haben Sie mal überlegt, dass das langfristig teurer ist?").
- Gehen Sie niemals aus einem Meeting ohne einen fix vereinbarten Folgetermin.
- Sprechen Sie das Thema Budget viel früher an, als es Ihnen angenehm ist.
Sie werden sehen: Die Gespräche verändern sich. Die "Vielleicht"-Kunden sieben sich schneller aus (was gut ist, denn das spart Zeit), und die ernsthaften Interessenten beginnen, Sie als Partner wahrzunehmen.
Fazit: Schluss mit dem Kuschelkurs
Der Markt hat sich gedreht. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit investieren Unternehmen nur noch in Lösungen, die glasklaren Mehrwert bieten und Risiken minimieren. Ein "netter Kontakt" reicht dafür nicht mehr aus.
Wenn Sie merken, dass Ihr Team zu oft in der "Friend Zone" stecken bleibt, zu viele Angebote schreibt, die nicht unterschrieben werden, und Angst vor der Preisverhandlung hat, dann ist es Zeit für einen Strategiewechsel.
Hören Sie auf, der beste Freund Ihrer Kunden sein zu wollen. Werden Sie zu dem Partner, der ihr Geschäft rettet oder voranbringt – auch wenn das mal ein unbequemes Gespräch bedeutet. Nur so sichern Sie sich langfristig Ihren Platz am Tisch der Entscheider.
Wollen Sie lernen, wie Sie diese Transformation in Ihrem Team umsetzen, ohne dabei die Kunden zu vergraulen? Dann lassen Sie uns sprechen. In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihre aktuelle Vertriebsstrategie und schauen, wo Sie "zu nett" sind und wie Sie das in Umsatz verwandeln.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Funktioniert der Challenger-Sale-Ansatz auch bei konservativen Wiener Traditionsunternehmen?
Absolut. Gerade konservative Unternehmen schätzen Verbindlichkeit. Oft wird der "Kuschelkurs" als Schwäche oder Unsicherheit ausgelegt. Wer klar führt und Probleme direkt anspricht, wirkt kompetent und vertrauenswürdig – Werte, die in Traditionsunternehmen hochgehalten werden.
Ist diese Methode nicht zu aggressiv für unsere Branche?
Es geht nicht um Aggressivität, sondern um Assertivität (Durchsetzungsvermögen). Sie sollen den Kunden nicht beleidigen, sondern ihn vor Fehlentscheidungen bewahren. Wenn Sie wissen, dass der Kunde gerade einen Fehler macht, ist es Ihre Pflicht als Experte, das anzusprechen. Das ist Dienstleistung auf höchstem Niveau.
Wie schule ich mein Team darin, die Führung zu übernehmen?
Das ist ein Prozess, der Mindset-Arbeit und konkretes Handwerkszeug erfordert. Es beginnt mit Skripten und Leitfäden, die Sicherheit geben, und geht über Rollenspiele bis hin zum Live-Coaching. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Bereich Über uns und unserer Arbeitsweise.
Was mache ich, wenn der Kunde sich gegen die Führung wehrt?
Das ist ein gutes Zeichen! Widerstand bedeutet Interesse. Ein Kunde, dem alles egal ist, wehrt sich nicht. Nutzen Sie den Widerstand, um tiefer zu graben: "Interessant, dass Sie das so sehen. Darf ich fragen, welche Erfahrungen Sie zu dieser Ansicht geführt haben?" So bleiben Sie im Dialog, ohne die Führung abzugeben.
Kann ich das auch als Einzelkämpfer anwenden?
Ja, gerade als Einzelunternehmer oder kleineres Team ist Zeit Ihre wertvollste Ressource. Dieser Ansatz hilft Ihnen, unqualifizierte Leads schneller auszusortieren und Ihre Energie auf die Kunden zu konzentrieren, die wirklich kaufen wollen und Ihren Wert erkennen.


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