- Horem ipsum doloramet, consectetur adipiscing elit. Nunc vulputate libero et velit interdum, ac aliquet odio mattis. Class aptent taciti sociosqu ad litora torquent per conubia nostra.
- Horem ipsum doloramet, consectetur adipiscing elit. Nunc vulputate libero et velit interdum, ac aliquet odio mattis. Class aptent taciti sociosqu ad litora torquent per conubia nostra.
- Horem ipsum doloramet, consectetur adipiscing elit. Nunc vulputate libero et velit interdum, ac aliquet odio mattis. Class aptent taciti sociosqu ad litora torquent per conubia nostra.
- Horem ipsum doloramet, consectetur adipiscing elit. Nunc vulputate libero et velit interdum, ac aliquet odio mattis. Class aptent taciti sociosqu ad litora torquent per conubia nostra.
Buying Center Analyse in Wien: Die stillen Entscheider im B2B enttarnen
Es ist der Albtraum eines jeden Vertrieblers in Wien: Das Erstgespräch mit dem Geschäftsführer lief hervorragend. Der "Wiener Schmäh" hat gestimmt, das Produkt wurde gelobt, und beim Händedruck am Ausgang des Büros im ersten Bezirk schien der Deal so gut wie sicher. Doch dann? Funkstille. Wochenlanges "Ghosting". E-Mails bleiben unbeantwortet, am Telefon ist der Herr Kommerzialrat gerade "in einer Besprechung".
Woran liegt das? In 90 % der Fälle lag es nicht an Ihrem Preis und auch nicht an Ihrer Lösung. Es lag daran, dass Sie zwar den offiziellen Entscheider überzeugt haben, aber das Buying Center – das unsichtbare Gremium im Hintergrund – ignoriert haben. Gerade in der österreichischen Unternehmenslandschaft sind Hierarchien oft trügerisch. Wer unterschreibt, ist nicht immer derjenige, der "Ja" sagt.
In diesem Artikel zerlegen wir das komplexe Geflecht der B2B-Entscheidungswege und zeigen Ihnen, wie Sie mit einer strategischen Buying Center Analyse auch komplexe Deals in Wien sicher nach Hause bringen.
Wichtige Erkenntnisse des Beitrags:
- Warum der Geschäftsführer oft nicht der alleinige Entscheider ist.
- Die 4 zentralen Rollen im Buying Center und wie Sie diese identifizieren.
- Besonderheiten der Wiener "Schatten-Hierarchien" in KMUs.
- Konkrete Fragetechniken, um versteckte Blockierer frühzeitig zu erkennen.
Das Phänomen der "Schein-Zustimmung"
Viele Verkäufer lassen sich von Titeln blenden. "Head of...", "Geschäftsführer", "Eigentümer". Natürlich sind diese Personen wichtig. Aber im modernen B2B-Vertrieb – besonders bei komplexen Dienstleistungen oder Software – trifft niemand mehr Entscheidungen isoliert. Die Angst vor einer Fehlentscheidung ist groß. Deshalb sichern sich Führungskräfte ab.
Sie fragen den IT-Leiter nach der Sicherheit. Sie fragen den Abteilungsleiter nach der Anwendbarkeit. Sie hören auf die langjährige Assistentin, die das Unternehmen besser kennt als jeder andere. Wenn Sie diese Personen nicht auf dem Radar haben, spielen Sie Russisches Roulette mit Ihrer Sales-Pipeline.
Um dieses Risiko zu minimieren, lohnt sich oft ein Blick von außen. Unsere kostenlose Potenzial-Analyse hilft Ihnen dabei, blinde Flecken in Ihrem Vertriebsprozess aufzudecken, bevor sie Sie Umsatz kosten.
Die 4 Rollen im Buying Center (und wie man sie in Österreich erkennt)
Eine klassische Buying Center Analyse unterteilt die Akteure in verschiedene Rollen. In Wien und Umgebung ticken diese Rollen oft ein wenig anders als im Lehrbuch. Schauen wir uns die Typen an, die Sie überzeugen müssen:
1. Der Economic Buyer (Der Geldgeber)
Das ist meistens die Person, die Sie zuerst ansprechen wollen. Er oder sie hat die Budgethoheit. Das letzte "Go" kommt von hier.
Die Wiener Nuance: In österreichischen KMUs ist das oft der Eigentümer, der sehr preissensibel ist, aber noch mehr Wert auf Vertrauen legt. Er fragt nicht nur "Was kostet das?", sondern "Bringt mir das wirklich was, oder ist das nur neumodischer Schnickschnack?".
2. Der User Buyer (Der Anwender)
Das sind die Menschen, die täglich mit Ihrer Lösung arbeiten müssen. Ihr Einfluss wird oft massiv unterschätzt. Wenn die Buchhaltung sagt: "Diese neue Software ist zu kompliziert, da brauchen wir dreimal so lang", wird der Chef nicht kaufen – egal wie billig es ist.
Die Gefahr: Wenn Sie den User Buyer ignorieren, wird er zum Saboteur. Er wird Gründe finden, warum Ihre Lösung nicht passt, einfach weil er sich übergangen fühlt.
3. Der Technical Buyer (Der Prüfer & Blockierer)
Vorsicht! Diese Person kann meistens nicht "Ja" sagen, aber sie kann definitiv "Nein" sagen. Das ist oft die IT-Abteilung, der Datenschutzbeauftragte oder der Einkauf. Ihre Aufgabe ist es, Fehler zu finden.
Die Strategie: Versuchen Sie nicht, dem Technical Buyer Ihre Vision zu verkaufen. Geben Sie ihm Fakten, Datenblätter und Zertifikate. Er will Sicherheit, keine Träume.
4. Der Coach (Ihr interner Verbündeter)
Das ist die wichtigste Person für Ihren Erfolg. Der Coach ist jemand im Unternehmen, der will, dass Sie gewinnen. Er versorgt Sie mit internen Informationen ("Passen Sie auf, der Müller aus der IT hat schlechte Laune").
Die Realität: Ohne einen Coach fliegen Sie im Blindflug. Haben Sie niemanden im Unternehmen, der Ihnen proaktiv hilft? Dann stehen Ihre Chancen schlecht.
Die Wiener "Schatten-Hierarchie"
In vielen Wiener Traditionsunternehmen gibt es neben dem offiziellen Organigramm eine inoffizielle Machtstruktur. Da gibt es den Prokuristen, der zwar auf dem Papier viel zu sagen hat, aber kurz vor der Pensionierung steht und nichts mehr riskiert. Und da gibt es die junge Marketingleiterin, die zwar formal weniger Macht hat, aber das volle Vertrauen des Eigentümers genießt, weil sie "den Laden modernisiert".
Eine erfolgreiche Vertriebsstrategie muss diese Dynamiken erfassen. Wer beeinflusst wen? Wer geht mit wem Mittagessen? Wer hat in der letzten Sitzung wen unterbrochen? Das sind keine Nebensächlichkeiten, das ist die Währung, in der Entscheidungen gehandelt werden.
Fragetechniken, um das Buying Center zu entschlüsseln
Wie finden Sie heraus, wer welche Rolle spielt, ohne aufdringlich zu wirken? Plumpes Fragen ("Wer entscheidet das?") führt oft zu Abwehrreaktionen ("Das entscheide ich!"). Nutzen Sie stattdessen indirekte, hypothetische Fragen:
- Die Prozess-Frage: "Angenommen, wir beide sind uns heute einig – welche Schritte müssen intern bei Ihnen noch passieren, damit wir wirklich loslegen können?"
- Die Beteiligten-Frage: "Wer wird sich am Ende über die Ergebnisse unserer Zusammenarbeit am meisten freuen? Und wem machen wir damit vielleicht erst mal mehr Arbeit?" (Identifiziert User Buyer und potenzielle Blockierer).
- Die K.O.-Kriterium-Frage: "Gibt es technische oder rechtliche Rahmenbedingungen, die wir erfüllen müssen, damit das Projekt überhaupt genehmigt werden darf?" (Identifiziert Technical Buyer).
Mapping: Malen Sie die Landkarte
Es klingt banal, aber es wirkt Wunder: Zeichnen Sie das Buying Center auf. Nehmen Sie ein Blatt Papier oder ein digitales Whiteboard. Schreiben Sie die Namen auf. Verbinden Sie sie mit Linien.
- Wer mag wen? (Grüne Linie)
- Wer blockiert wen? (Rote Linie)
- Wo haben Sie noch keinen Kontakt?
Wenn Sie auf Ihre Karte schauen und feststellen, dass Sie nur mit dem "Economic Buyer" gesprochen haben, aber die drei anderen Felder leer sind, wissen Sie genau, warum Ihre Abschlussquote stagniert. Es ist Zeit, diese Lücken zu schließen.
Wir bei Freissling & Partners haben über 28 Jahre Erfahrung damit, genau diese komplexen Strukturen in Unternehmen zu navigieren. Wir wissen, dass Theorie allein nicht hilft – es braucht Praxisnähe.
Fazit: Schluss mit dem Blindflug
B2B-Vertrieb in Wien ist mehr als Kaffeehaus-Gespräche und Handschlag-Qualität. Je größer das Ticket, desto komplexer das Gremium. Die Analyse des Buying Centers ist keine akademische Übung, sondern eine Notwendigkeit für jeden, der seine Prognosen (Forecasts) nicht würfeln will.
Hören Sie auf zu hoffen, dass der Geschäftsführer alles allein durchboxt. Identifizieren Sie Ihre Verbündeten, neutralisieren Sie die Blockierer und holen Sie die Anwender ins Boot. So wird aus einem "Wir melden uns" ein unterschriebener Auftrag.
Möchten Sie wissen, wie Sie diese Strategie konkret für Ihre aktuelle Pipeline anwenden können? Lassen Sie uns sprechen.
FAQ: Häufige Fragen zur Buying Center Analyse
Was ist der häufigste Fehler bei der Buying Center Analyse?
Der häufigste Fehler ist die Annahme, dass derjenige mit dem höchsten Titel allein entscheidet. Oft werden informelle Meinungsführer (Influencer) übersehen, die ein Projekt durch Zweifel im Keim ersticken können.
Wie gehe ich mit einem "Blockierer" um?
Ignorieren Sie ihn nicht. Ein Blockierer fühlt sich oft bedroht oder in seiner Kompetenz übergangen. Binden Sie ihn früh ein, fragen Sie nach seiner Expertise und geben Sie ihm das Gefühl, dass seine Bedenken gehört und gelöst werden. Machen Sie ihn zum Beteiligten.
Lohnt sich der Aufwand auch bei kleineren Deals?
Bei sehr kleinen Transaktionen vielleicht nicht in der vollen Tiefe. Aber sobald mehrere Personen auf Kundenseite involviert sind oder das Produkt Auswirkungen auf Arbeitsabläufe hat, ist eine "Light-Version" der Analyse immer ratsam, um Überraschungen zu vermeiden.
Wie finde ich den "Coach" in einem Unternehmen?
Achten Sie darauf, wer Ihnen bereitwillig Informationen gibt, die über das Offensichtliche hinausgehen. Wer fragt: "Wie können wir das gemeinsam durchbringen?" statt "Was kostet das?". Oft sind das Personen, die ein persönliches Interesse am Erfolg des Projekts haben (z.B. weil es ihren Arbeitsalltag erleichtert).
Was tun, wenn der Geschäftsführer mir den Zugang zu anderen Entscheidern verwehrt?
Argumentieren Sie aus seiner Sicht: "Damit das Projekt ein voller Erfolg wird und Sie später keinen Ärger mit der Umsetzung haben, muss ich kurz mit Herrn X aus der Technik sprechen, um die Kompatibilität zu prüfen." Verkaufen Sie den Zugang als Risikominimierung für den Chef.


%202.webp)




